In einer Zeit, in der der Handel branchenweit mit steigenden Energiekosten und strengeren Klimaschutzvorgaben konfrontiert ist, demonstriert toom Baumarkt, wie sich eine erfolgreiche energetische Transformation realisieren lässt. Das Unternehmen hat durch die konsequente Einführung eines Energiemanagementsystems nach ISO 50.001 seinen absoluten Stromverbrauch im Vergleich zum Basisjahr 2015 halbiert. Diese Reduktion von 68,4 Millionen Kilowattstunden ist das Ergebnis systematischer Optimierung sämtlicher energiebezogener Prozesse – von der Beleuchtung über die Lüftungstechnik bis hin zur intelligenten Laststeuerung in den Märkten.
Der ökologische Erfolg schlägt sich direkt in der Bilanz nieder und generiert eine jährliche Kostenersparnis von rund 16,5 Millionen Euro. Damit beweist toom, dass ambitionierte Klimaziele und betriebswirtschaftliche Vernunft keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken können. Jan Karrasch, CFO von toom Baumarkt, betont: „Die Halbierung unseres absoluten Stromverbrauchs ist ein Meilenstein, der zeigt: Nachhaltigkeit ist bei uns kein Marketing-Label, sondern ein zentraler und relevanter Effizienztreiber.“
Zu den zentralen Maßnahmen des Unternehmens zählen die Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtung, optimierte Steuerungs- und Monitoringprozesse sowie gezielte technische Anpassungen in den Märkten. Auch im Wärmebereich verfolgt toom klare Ziele: Bestehende Öl-Heizungen werden, wo möglich, gemeinsam mit Vermietern schrittweise durch Fernwärme oder Wärmepumpen ersetzt. Frank Brenner, Leiter Energie- und Umweltmanagement, erklärt: „Gerade im Handel liegt ein großer Hebel in den Gebäuden. Deshalb ist das Thema Green Building seit vielen Jahren fest in unserer DNA verankert – sowohl bei Neubauten als auch beim Umbau bestehender Gebäude.“
Bereits seit über einem Jahrzehnt setzt toom auf verbindliche Bau- und Ausstattungsstandards, die bei allen Neu- und Umbauten Anwendung finden. Aktuell verfügt das Unternehmen bundesweit über 19 nach DGNB sowie drei nach BREEAM zertifizierte Green Buildings, weitere Standorte befinden sich in Vor- oder Primärzertifizierung – häufig in enger Zusammenarbeit mit Eigentümern und Vermietern.
Die Erfolge beschränken sich nicht nur auf den Energiebereich. Seit der Einführung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14.001 konnte toom auch den Trinkwasserverbrauch um 18 Prozent senken und die Abfallmengen um 22 Prozent reduzieren. Diese ganzheitliche Herangehensweise unterstreicht, dass professionelles Energie- und Umweltmanagement kein Selbstzweck ist, sondern die betriebliche Resilienz stärkt und Spielräume für weitere Investitionen in nachhaltige und zukunftsfähige Standorte schafft.
Mit diesem systematischen Ansatz positioniert sich toom als Best-Practice-Beispiel im Handel und zeigt Entscheidern der Branche, wie sich nachhaltige Transformation im großen Maßstab nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich und strategisch gewinnbringend umsetzen lässt.
(Bildrechte: toom Baumarkt GmbH)