Paulaner erweitert sein alkoholfreies Sortiment um eine eigene Cola. Ab März 2026 kommt das Getränk als 0,33-Liter-Dose und im 0,33-Liter-Mehrweg-Sixpack in den Handel. Die Preisgestaltung liegt dabei in der Hand des Handels, was Spielraum für individuelle Margenstrategien lässt.
Im stark umkämpften alkoholfreien Segment, in dem Paulaner bereits mit Spezi, Spezi Zero sowie Limonaden in Orange und Zitrone vertreten ist, stärkt die Cola die Marktposition. Die Marke baut damit ihre Substanz im Wachstumsbereich alkoholfreier Getränke systematisch aus.
Zur Einführung setzt Paulaner auf Erlebnismarketing mit gebrandeten Retro-Fotoboxen an 25 Standorten in zehn Städten. Solche Aktionen lassen sich für den stationären Handel adaptieren, etwa durch Fotoecken im Getränkemarkt oder Social-Media-Aktionen mit Kundenfotos. Wichtig ist dabei, den Aufwand für die Filiale überschaubar zu halten und den Mehrwert für den Kunden klar erkennbar zu machen.
Für den Handel bedeutet die Sortimentserweiterung eine weitere Option im Premium-Segment alkoholfreier Getränke. Die etablierte Paulaner-Marke bietet dabei Vertrautheit und Qualitätserwartung, die sich in der Platzierung am POS nutzen lässt. Besonders interessant könnte die Cola in der Kombination mit anderen Paulaner-Produkten sein, etwa als Teil einer alkoholfreien Getränkestation oder in thematischen Aufstellern.
Die Entscheidung für den Handel liegt nun darin, ob und wie die neue Cola in das bestehende Sortiment integriert wird. Dabei lohnt sich ein Blick auf die Platzierung: Eine Positionierung neben den bestehenden Paulaner-Getränken kann Synergien nutzen, während eine eigenständige Platzierung im Cola-Segment andere Wettbewerbsdynamiken mit sich bringt. Die Erfahrung zeigt, dass solche Entscheidungen am besten mit einer klaren Zielsetzung und einer realistischen Bestandsaufnahme der aktuellen Verkaufszahlen getroffen werden.